Dr. Kirsten Armbruster
aufgewachsen in Ägypten, Studium der Agrarwissenschaften, Promotion in Physiologischer Chemie, Mutter von vier Kindern, gründete 1996 Courage Consulting & Publishing und arbeitet seitdem als selbstständige Trainerin sowohl im interkulturellen als auch im Persönlichkeitsentwicklungsbereich der Erwachsenen- und Jugendbildung und der betrieblichen Weiterbildung. Inspiriert durch die Matriarchatsforschung entwickelte sie das globale Modell der matrivivialen Gesellschaft als Grundlage für ein Gutes Leben für alle. 2007 ist im Christel Göttert Verlag ihr Buch "Starke Mütter verändern die Welt" erschienen.
www.CourageConsult.de
Prof. Dr. Veronika Bennholdt-Thomsen
Ethnologin und Soziologin. Sie gehört zu den Mitbegründerinnen der internationalen Frauenforschung. Sie lebte viele Jahre in Mexiko und forschte mit dem Schwerpunk Bäuerliche Ökonomie und Feministische Forschung sowohl in Lateinamerika als auch in Europa. Leiterin des "Instituts für Theorie und Praxis der Subsistenz e.V. " Bielefeld, Honorarprofessorin an der Universität für Bodenkultur. Wien; zurzeit Gastprofessorin für rurale Frauenforschung an der Humboldt-Unversität, Berlin.
www.nachhaltig.org/itps/kontakt.htm
Isabelle My Hanh Derungs
geb. in Südvietnam, studierte Ethnologie in der Schweiz und arbeitet heute als Dozentin an der Fachhochschule Luzern. Sie schrieb unter anderem das Buch: "Kinder Küche Karma - Die Frau im Buddhismus und Konfuzianismus. Zwischen Matriarchat und patriarchaler Ideologie". Zusammen mit ihrem Mann Kurt Derungs führt sie den Verlag edition amalia und bietet Exkursionen an.
www.amalia.ch
Aliou Diéme
geboren in Casamance, Senegal. Er studierte traditionellen und modernen Tanz, Tanzpädagogik, Schauspiel, Bewegungsimprovisation und Rhythmus an der Kunsthochschule "Mudra Afrique" in Dakar. Er war Assistent von Germaine Acogny,
arbeitete als Tänzer und Choreograph in den Nationalballetten von Senegal und
Burundi. Seine Tourneen führten ihn in zahlreiche afrikanische Staaten, nach Amerika und Europa. Seit 1987 lebt Aliou Diéme n Wien und gibt sein Wissen von den traditionellen Tänzen der Dörfer seiner Heimat in Workshops weiter.
www.alioudieme.at
Gudrun Frank-Wissmann
Filmemacherin / Dipl. Designerin, seit 13 Jahren forscht und filmt sie in matriarchalen Gesellschaften. Zwei Jahre lebte sie in Afrika bei den matrilinearen Kunama. Seit Mitte der 90er Jahre ist sie mit Recherche und Kamera an der Dokumentarfilmproduktion von Uschi Madeisky beteiligt. Für Colorama drehte sie 2005 in HDTV auf der Pazifikinsel Palau „Die Insel der Frauen“. Vom zweiten Aufenthalt 2006/2007 sind ergänzend zum Vortrag Aufnahmen zu sehen. Sie ist im Vorstand von MatriaVal e.V., mit Uschi Madeisky gründete sie 2003 ur-kult-ur, Film- und Mediakommunikation, wo Filme und Medien zu den Themen "matriarchale Werte" und "matriarchale Gesellschaften" entstehen.
www.ur-kult-ur.de und www.matriaVal.de
Dr. Heide Göttner-Abendroth
Mutter von drei Kindern. Sie lehrte zehn Jahre an der Universität München Philosophie und Wissenschaftstheorie, ab 1976 war sie Mitbegründerin der Frauenforschung in der BRD. Durch ihre lebenslange Forschungsarbeit und ihre in mehreren Bänden erscheinende Reihe „Das Matriarchat“ (Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 1995-2000) ist sie die Begründerin der Modernen Matriarchatsforschung. Stipendium von der Universität Bremen für ihre Matriarchatsforschung.
1986 gründete sie die „Internationale Akademie HAGIA“ in Deutschland und leitet sie seither. Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, 1980 Gastprofessorin in Montreal (Kanada), 1992 Gastprofessorin in Innsbruck (Österreich).
Im Jahr 2003 organisierte und leitete sie den ersten Weltkongress für Matriarchatsforschung: „Gesellschaft in Balance“ in Luxemburg und im Jahr 2005 den zweiten Weltkongress für Matriarchatsforschung: „Societies of Peace“ in Texas, USA. Sie gehört zu den Frauen, die im Rahmen der weltweiten Initiative „1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005“ nominiert wurden.
www.goettner-abendroth.de und www.hagia.de
Dr. Malika Grasshoff (Makilam)
Dr. phil. Malika Grasshoff/Makilam, Historikerin, Frauenforscherin, wuchs in einem Dorf der Großen Kabylei, einer von Berbern besiedelten Region Algeriens. Im Alter von siebzehn Jahren, verließ sie ihr Land, um in Europa zu studieren, und begann mit der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Sie begriff diese Arbeit von Anfang an nicht als persönliche, private Angelegenheit, sondern stellte die Geschichte ihres Lebens, ihrer Familie, ihres Dorfes in einen Zusammenhang mit der Geschichte ihres Volkes und ihrer Heimatregion. Mit ihren von persönlichen Erlebnissen durchzogenen Forschungsarbeiten würdigt sie das außergewöhnliche Leben der kabylischen Frauen und legt neue, bisher unveröffentlichte Erkenntnisse über Riten und Mythen einer im Aussterben befindlichen Gesellschaftskultur, eine Frauen-Kultur, vor.
Bücher: "Zeichensprache" und "Die Magie kabylischer Frauen".
www.makilam.com
Cécile Keller
Fachärztin für Allgemeinmedizin FMH. Drei Jahre Weiterbildung im Zentrum für Schamanisches Wissen "Quetzakoatl" in Ronco, Tessin (Schweiz). Als Frauenärztin und Heilbegleiterin selbstständig arbeitend. Als Ritualleiterin für Matriarchale Spiritualität in der Internationalen Akademie HAGIA tätig. Eigene Forschung zur Matriarchalen Medizin, vorgestellt auf den Weltkongressen für Matriarchatsforschung in Luxemburg 2003, San Marcos, Texas 2005.
www.hagia.de
Prof. Dr. Annette Kuhn
Ihre Kindheit ist geprägt von Erfahrungen in der englischen und US-amerikanischen Emigration, in die der Nationalsozialismus 1937 ihre Familie trieb. Seit 1948 wieder zurück in Deutschland. Mit 30 Jahren die jüngste Professorin der BRD für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Pädagogischen Hochschule in Bonn. Ab 1986 erhielt sie die erste Professur für historische Frauenforschung.
Zahlreiche Publikationen, Begründung einer kritisch-feministischen Erkenntnistheorie. Wissenschaftliche Leiterin des POLITEIA-Projektes und Vorsitzende des Vereins zur Gründung eines Hauses der FrauenGeschichte.
www.hdfg.de
Tricia Laurent
Seit über 10 Jahren beschäftigt sich Tricia Laurent mit Tanz, Jahreskreisritualen und körperpsychotherapeutischen Methoden. Ihr Schwerpunkt ist „Gezeitentanz“, bei dem sie rituelle Tänze im Jahreskreis mit integrativer, frauenzentrierter Tanztherapie verbindet. Durch die vitalisierende Kraft der Tänze und Übungen entsteht ein leiblicher Zugang zu Selbstbestimmtheit und weiblicher Verbundenheit. Sie lehrt und lernt an der Akademie ALMA MATER.
www.gezeitentanz.de
Siegrun I. Laurent
Feministische Kulturreferentin und Jahreskreis-Leiterin. Mutter von drei Töchtern und Großmutter von vier Enkelkindern. Freischaffende Künstlerin. Seit 35 Jahren in der Autonomen Frauenbewegung. Aufbau von Frauenzentren und Bildungsprojekten. Ausstieg aus dem patriarchalen Kunstbetrieb. Ausbildung zur Feministischen Psychotherapeutin / Gestalt- und Sexualtherapie. Vorträge und die Leitung von Kursen und Seminaren mit den Schwerpunkten: Matriarchale Kultur, Symbolforschung und Feministische Spiritualität. Initiatorin des „Hambacher Frauenmanifestes“, einer internationalen Festveranstaltung zur Jahrtausendwende. Die „Ausrufung des Jahrtausends der Frau – Europas Sprung in die Zukunft“ mit über 1000 Frauen und führenden Dozentinnen aus Forschung, Wissenschaft, Kultur und Politik. Auf dem Hambacher Schloss als historischem Ort, der als Wiege der deutschen Demokratie gilt. Herausgeberin von „Die Ausrufung des Jahrtausends der Frau – Hambacher Frauenmanifest". Initiatorin und Leiterin von ALMA MATER, der feministischen Akademie für Kultur, Ethik, Religion und Spiritualität, mit dem interdisziplinären, dreijährigen Studiengang zur „Feministischen Kulturreferentin und Jahreskreis-Ritualleiterin“
www.alma-mater-akademie.de
Uschi Madeisky
ist Filmemacherin, seit den 90er Jahren produziert sie Dokumentarfilme, die von matriarchalen Gesellschaften und Lebensweisen erzählen. Dafür bekam sie den Tony Sender Preis der Stadt Frankfurt a. M. Sie ist im Vorstand von MatriaVal e.V. Verein zur Unterstützung matriarchaler Gesellschaften und Vermittlung matriarchaler Werte. Dieser Verein gibt auch die Zeitschrift MatriaVal Journal heraus. Sie lernt und lehrt an der Akademie ALMA MATER. Mit Gudrun Frank-Wissmann zusammen gründete sie 2003 "ur-kult-ur", Film und Mediakommunikation, wo Filme und Medien rund um das Thema "Matriarchate" produziert werden, wie zum Beispiel "Gesellschaft in Balance" und "Societies of Peace".
www.ur-kult-ur.de und www.matriaVal.de
Dagmar Margotsdotter-Fricke
Mutter von drei Söhnen. Als Krankenschwester, Dipl. Sozial-Pädagogin und Autorin ist sie von Frauenschicksalen bewegt. Familientrainerin nach Thomas Gordan. Sie erlernte schamanische Praktiken in der FSS nach Michael Harner Nicht nur in ihren Büchern arbeitet sie für eine matriarchale Sicht auf die Welt. Sie lehrt und lernt an der Akademie ALMA MATER, ist Hüterin der matria-Oase in Ottensen (Hamburg). Bücher: "Menstruation - von der Ohnmacht zur Macht", "Die Zauberhaft - Von sexualisierter Gewalt im Märchen und wie betroffene Prinzessinnen dennoch Königinnen werden können“. Matria bedeutet Mutterland. Die matria-Oase widmet sich forschend, anregend und heilsam dem Leben, der Weiblichkeit, dem Menschsein und der Freude daran.
www.matria.de
Dr. Christa Mulack
ist feministische Theologin, Erziehungswissenschaftlerin und Autorin zahlreicher
Bücher wie z. B. "Und wieder fühle ich mich schuldig", "Die Wurzeln weiblicher Macht", " Die Weiblichkeit Gottes. Matriarchale Vorraussetzungen des Gottesbildes "Der Mutterschaftsbetrug – vom Unwert zum Mehrwert des Mutterseins." Nach der Promotion diverse Lehraufträge in feministischer Theologie an verschiedenen Universitäten. Seit über 20 Jahren ist sie mit dem Matriarchatsthema befasst.
www.members.aol.com/mulackgiese/
Prof. Dr. Luisa Muraro
Philosophin. Sie lehrte und forschte an der philosophischen Fakultät der Universität
Verona. Zusammen mit anderen Frauen rief sie 1975 die Libera delle donne die Milano, 1984 die Philosophinnengemeinschaft Diotima ins Leben. Mitherausgeberin der Zeitschrift "Via Dogana". Bücher unter anderem: "Die symbolische Ordnung der
Mutter". "Die Menge im Herzen".
www.bzw-weiterdenken.de/autorinnen-2.htm
Dr. Andrea O`Reilly
PhD, ist außerordentliche Professorin der Schule für Frauenstudien an der York Universität, (Atkinson Faculty), wo sie einen Studiengang zu Mutterschaft (den ersten Kurs zu Mutterschaft in Kanada) leitet. Sie ist Herausgeberin von 11 Büchern zum Thema Mutterschaft, einschließlich „Von der Mutterschaft zum Bemuttern: Das Vermächtnis der Adrienne Richs Von Frau geboren“ (From Motherhood to Mothering: The Legacy of Adrienne Rich’s Of Woman Born) [SUNNY Press, 2004], „Geächtete Mütter: Theorie und Praxis zu vollmächtigem Bemuttern“ (Theories and Practices of Empowered Mothering) [Women’s Press, 2004], „Mütterliche Theorie: Der grundlegende Lesestoff“ (Maternal Theorie: The Essential Readings), [Demeter Press, 2007] und „Frauenrechtliches Bemuttern“ (Feminist Mothering) [SUNY Press, 2008]. O’Reilly ist Autorin von „Toni Morrison und Mutterschaft: Eine Politik des Herzens“ (Toni Morrison and Motherhood: A Politics of the Heart), [SUNY, 2004] und „Die Wiege schaukeln: Gedanken zu Mutterschaft, Frauenrechtlertum und die Möglichkeit von vollmächtigem Bemuttern“ (Rocking the Cradle: Thoughts on Motherhood, Feminism, and the Possibility of Empowered Mothering) [Demeter Press, 2006]. O’Reilly ist Gründerin und Direktorin der Gesellschaft zur Erforschung des Bemutterns, (The Association for Research on Mothering – ARM), die 1998 gegründet wurde. Die ARM ist die erste frauenrechtlerische Forschungsgesellschaft zum Thema bemuttern –Mutterschaft und hat weltweit mehr als 500 Mitglieder. Außerdem ist Andrea Gründerin und leitende Herausgeberin der Zeitschrift der Gesellschaft zur Erforschung des Bemutterns (Journal of tue Association for Research on Mothering). Sowohl ARM als auch die Zeitschrift sind weltweit anerkannt als führendes Forschungszentrum/Zeitschrift zu Mutterschaft. 2005 startete sie Demeter Press, die erste frauenrechtlerische Presse zu Mutterschaft. Zur gegenwärtigen Forschung gehören eine 3-Jahresstudie SSHRCC zu „Muttersein im akademischen Umfeld“ und Wissensvermittlung / internationale Verbreitung/CURA Studie zu „Jungen Müttern“. Zusätzlich schreibt sie eine Monografie: Denkschrift zu Mutterschaft.
Mit ihrem Mann zusammen hat sie einen 23-jährigen Sohn und zwei Töchter, 18 und 20 Jahre alt.
www.yorku.ca/arm
Li Shalima
Künstlerin, Pädagogin, Philosophin. Sie arbeitet künstlerisch und wissenschaftlich zum großen spirituellen Thema "Labyrinth". Alles, was sie bearbeitet, handelt vom Vertrauen in den richtigen Weg. Ihre Gemälde sind gemalte Gebete. Sie entwickelte Choreographien für Gänge durch das Labyrinth, gemeinsame Gänge, die das Vertrauen, die Verbundenheit und die Freiheit erspüren lassen, so auch die mütterliche Ordnung. Das Labyrinth, das Li Shalima wieder fand, ist der kleinste gemeinsame Nenner. Hier wird immer wieder weibliche Genealogie geschaffen und Vielfalt und Unterschiede werden gefördert und gefeiert.
Dafür verließ Li Shalima den herkömmlichen Kunstbetrieb, sie lernt und lehrt nun an der Akademie ALMA MATER.
www.lishalima.twoday.net
Wengji Wang
ist etwa 38 Jahre und ältester Sohn seiner Mutter, die vier Kinder hat. Er lebt im Haus seiner Mutter und arbeitet bei der Forstverwaltung.
Sadama ist die Tochter von Wengjis Schwester und ist auf dem Hof der Großmutter aufgewachsen. Sie hat in Lijiang englisch und chinesisch gelernt.
Ingrid Flaig hat neben einem abgeschlossenen Dolmetscherstudium eine Ausbildung in Psychotherapie und Mediation. Seit Jahren dolmetscht sie bei Workshops, Plenarrunden und Symposien.
Prof. Dr. Claudia von Werlhof
Politikwissenschaftlern. Nach Lehraufträgen an den Universitäten Köln, Frankfurt am Main und Bielefeld forschte sie jahrelang in Entwicklungsländern, vor allem in Lateinarmerika.
1984 habilitierte sie an der Universität Frankfurt am Main über die Frauen- und Agrarfrage in der Dritten Welt. Sie ist Mitbegründerin der Frauenforschung in der BRD und war als Lehrbeauftragte und Gastprofessorin an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten tätig. Seit 1988 ist sie Ordinarin für das Politische System Österreichs mit besonderer Berücksichtigung der Frauenforschung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Herausgeberin von "Beiträge zur Dissidenz". Bücher unter anderem: "Mutter Los. Frauen im Patriarchat zwischen Ausgleichung und Dissidenz", "Lizenz zum Plündern" zusammen mit Maria Mies.
www.uni-innsbruck.at
Genevieve Vaughan
Philosophin, Feministin. Zahlreiche Aktivitäten und Aktionen zur Überwindung des Patriarchats hin zu einer mütterlichen Welt. Sie lebt in Texas und in Rom. Autorin des Buches: "For-Giving" – zur Ökonomie des Schenkens. ( Deutsche Übersetzung im Ulrike Helmer Verlag) Initiatorin des 2. Weltkongresses für Matriarchatsforschung 2005 in San Marcos, Texas.
www.gift-economy.com